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Tipps zur Handhabung der Trainingspläne

In der Praxis ist es meist nicht möglich, das geforderte Training 1:1 umzusetzen. Wie mit Umstellungen, Krankheit, etc. umzugehen ist, damit beschäftigt sich der folgende Abschnitt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass das richtige Zusammenspiel von Be- und Entlastung, sowie die richtige Aufeinanderfolge der Trainingseinheiten bei der Effektivität des Trainings eine entscheidende Rolle spielen. Je genauer dem Plan gefolgt werden kann, desto besser das Trainingsergebnis. Aber private, geschäftliche, krankheits- oder wetterbedingte Gründe machen eine Umstellung des Trainings oft unumgänglich. Beim Tauschen von Trainingseinheiten eignet sich am besten das Schwimmen. Diese Disziplin kann bei der Kombination mit anderen Sportarten noch am ehesten als „neutral“ betrachtet werden. Schwieriger wird es beim Rad fahren und Laufen. Man sollte immer darauf achten, dass die Intensität vor der Dauer kommt. So stehen beispielsweise Intervall-Läufe immer vor einem langen Lauf und nicht danach. Besser als tauschen ist es oftmals die Einheit lieber ganz zu streichen, als das Gesamtgefüge des Planes durcheinander zu werfen. Auf keinen Fall nicht trainierte Einheiten „sammeln“ und dann geballt „abtrainieren“!

Nach einer Krankheit oder Verletzung sollte der Wiedereinstieg sanft von statten gehen. Nicht innerhalb von kürzester Zeit wieder von 0 auf 100 fahren. Lieber den Einstieg langsam planen, etwa in der Art, wie eine Entlastungswoche in meinen Plänen ausgearbeitet ist.
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